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Stand 18. September 2026 gibt es bei der Damenrasur im Grunde nur eine Frage, die in jeder Drogerie und in jedem Badezimmer diskutiert wird: Estrid oder Gillette Venus? Die junge Schwedin aus Stockholm mit pastellfarbenem Edelstahlgriff und veganem 5-Klingen-Kopf gegen die amerikanische Marktführerin mit über 20 Jahren Erfahrung, Schwingkopf und einem System für wirklich jede Zone.
Wir haben beide Systeme über Wochen an Beinen, Achseln und Bikinizone getestet – morgens schnell unter der Dusche, abends gründlich mit Rasiergel – und die Kosten pro Klinge ehrlich nachgerechnet. Das Ergebnis vorweg: Es gibt nicht den einen Sieger, aber es gibt für jeden Hauttyp und jedes Rasurverhalten einen klaren Favoriten.
Estrid macht genau eines, das aber konsequent: ein 5-Klingen-System für Gesicht und Körper. Jeder Estrid Griff passt auf jede Estrid Klinge, dazu kommen Mini-Variante für Reise und Tasche sowie das Geschenkabo. Duft und Farbe spielen bei Griff, Deo und Pflege, nicht bei der Klinge.
Venus macht das Gegenteil: ein Baukasten aus 5 Linien. Alle Venus-Griffe passen auf alle Venus-Klingen, aber die Köpfe sind völlig unterschiedlich abgestimmt. Das ist am Anfang verwirrend, im Alltag aber Gold wert, weil du zwischen schnell, pflegend, präzise und intim wechseln kannst, ohne neuen Griff zu kaufen.
| Merkmal | Estrid 5-Klingen | Gillette Venus |
|---|---|---|
| Klingenprinzip | immer 5 Klingen, eng gestaffelt, veganer Gleitstreifen mit Sheabutter/Aloe | 3 Klingen (Smooth, Spa Breeze) für schnell / 5 Klingen (Extra Smooth, PRO) für gründlich |
| Kopf | schmaler, wendiger Kopf, fester Winkel | ovaler Schwingkopf, bei Swirl mit Flexball für Knie und Knöchel |
| Gleiten ohne Gel | gut, aber Gel empfohlen | Spa Breeze mit Gelkissen: geht auch nur mit Wasser |
| Griff | gewichteter Edelstahl, lebenslange Garantie, Wandhalter inklusive | leichter Kunststoff mit Anti-Rutsch, PRO mit gewichtetem Metallgriff |
| Intim / Bikini | kein Spezialkopf, nur mit viel Gel und wenig Druck | eigene Intimlinie mit Hautschutz-Bügeln + pH-balanciertem Gel |
| Vegan / Tierversuchsfrei | ja, durchgehend vegan & cruelty-free, Papierverpackung | dermatologisch geprüft, P&G-Forschung, nicht vegan ausgelobt |
| Nachkauf | 4er-Klingen im Abo, Pause und Kündigung jederzeit | 4er bis 16er Refills in der Drogerie, kein Abo nötig |
An den Beinen nehmen sich beide Top-Modelle nichts. Die Estrid Klinge schneidet durch den engen Klingenabstand extrem hautnah, ein Zug pro Bahn reicht bei frischer Klinge meist. Die Haut fühlt sich 24 bis 36 Stunden glatt an, Stoppeln kommen weich nach.
Venus Extra Smooth – ob als Deluxe Smooth Swirl mit Flexball oder als Sensitive-Variante mit SkinElixir und Aloe – ist genauso gründlich, verzeiht aber mehr. Der Schwingkopf kippt an Schienbein und Knöchel mit, wo du mit Estrid das Handgelenk aktiver führen musst. Wer schnell rasiert und oft aneckt, ist mit Swirl im Vorteil. Wer langsam und mit wenig Druck rasiert, liebt das direkte Feedback von Estrid.
Klar abgehängt sind die 3-Klinger: Venus Smooth ist super für Einsteigerinnen und für alle, die sich fast täglich rasieren und nur Stoppeln wegnehmen – für 3-4 Tage Wachstum brauchst du aber zwei Durchgänge und danach eher Bodylotion.
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Drei Faktoren entscheiden, ob es brennt: Druck, Gleitfilm und stumpfe Klinge.
Estrid gewinnt diese Runde für die Mehrheit. Der Griff ist bewusst schwer. Er liegt satt in der Hand und du musst kaum drücken – und Druck ist der Hauptgrund für rote Punkte unter den Achseln. Der Gleitstreifen ist breiter als bei Venus Smooth und hinterlässt einen leicht cremigen Film. In unserem Test: nach 14 Tagen (Rasur alle 2-3 Tage, Klinge nach 6-7 Rasuren gewechselt) deutlich weniger Reibung und so gut wie keine eingewachsenen Haare an der Bikini-Außenseite, solange Rasiercreme dabei war.
Venus kontert mit zwei Spezialisten: Extra Smooth Sensitive mit Aloe-Feuchtigkeitsband ist fast genauso mild und für sehr trockene Haut sogar angenehmer. Und Venus PRO ComfortGlide Sensitive mit Metallgriff und SkinCushion ist die Premium-Antwort: 5 Klingen plus flexible Schutzelemente vor den Klingen, die die Haut minimal straffen. Wer zu Rasurbrand neigt und trotzdem jeden Tag glatt sein will, ist mit PRO am besten bedient – zahlt dafür aber auch Premiumpreise für Griff und Refills.
Unser Praxis-Tipp, egal für welches System: Klinge nach 5 bis 8 Rasuren wechseln, Achsel in Wuchsrichtung vorrasieren, dann erst gegen den Strich, und danach kein Deo mit Alkohol direkt auf die frisch rasierte Achsel.
Seien wir ehrlich: Ein normaler Körperrasierer ist für die Intimzone zu groß und zu aggressiv. Genau hier hat Venus vorgesorgt.
Der Venus Intimate Rasierer hat einen schmalen Kopf mit Hautschutz-Bügeln, die die Haut vor den Klingen leicht spannen. Zusammen mit dem Satin Care 2-in-1 Intim-Rasiergel (190 ml, pH-balanciert) siehst du durch das transparente Gel, wo du schneidest, und die dermatologisch und gynäkologisch getestete Formel brennt nicht. Für Konturen gibt es zusätzlich den Präzisionstrimmer. Das ist durchdacht und im Test die einzige Kombination, mit der wir uns ohne Herzklopfen an die Bikini-Linie getraut haben.
Estrid kann im Intimbereich nur improvisieren: kleine Züge, viel Rasiercreme aus dem Shaving Essentials Set, Haut straff ziehen. Für die äußere Bikinizone reicht das bei ruhiger Hand, für innen empfehlen wir es nicht.
Wenn dein Fokus zu 50 % oder mehr auf Bikini und Intim liegt: Nimm Venus Intim als Zweitsystem – viele unserer Kundinnen kombinieren Estrid für Beine und Venus Intim für unten.
Estrid fühlt sich an wie ein Design-Objekt: Edelstahl mit Gewicht, kein Quietschen, Wandhalter für die Dusche inklusive, 100 % Geld-zurück-Garantie und lebenslange Garantie auf den Griff. Der Ersatzgriff mit Halter kostet wenig, falls du zwei Farben willst. Fürs Handgepäck gibt es das Mini Razor & Case Set Bloom mit Hülle – gleiche 5 Klingen, kurzer Griff, Cap drauf, fertig.
Venus fühlt sich pragmatischer an: leichte Kunststoffgriffe mit Gummi-Rillen, die auch mit Duschgel in der Hand nicht rutschen. Dafür punktet Venus bei Aufbewahrung und Reise mit dem Extra Smooth Snap im Reise-Etui – Mini-Griff, volle 5-Klingen-Leistung, passt in jede Kosmetiktasche. Und der Swirl-Flexball macht an Knien wirklich Spaß, einmal ausprobiert, willst du ihn nicht mehr missen.
Rechnen wir ehrlich, Stand September 2026 bei Samthaut: Wer sich 2-mal pro Woche rasiert und die Klinge alle 2 Wochen wechselt, braucht rund 2 Klingen pro Monat.
Fazit Kosten: Auf 12 Monate ist Venus Extra Smooth im Großpack am günstigsten, Estrid liegt dank Abo nur knapp darüber und ist dafür immer scharf – keine stumpfen Notfall-Klingen mehr. PRO ist Luxus, lohnt sich aber bei täglicher Rasur sensibler Haut.
Unser meistgekaufter Kompromiss bei Samthaut: Estrid für Beine und Achseln, Venus Intim für Bikini. Zwei Griffe an der Duschwand, null Kompromisse auf der Haut. Und als Geschenk funktioniert das Estrid Geschenkabo oder der Snap als Mitbringsel immer.
Nach allen Testwochen bleibt es dabei: Estrid ist der sanfteste Allrounder mit dem schönsten Ritual – schwerer Griff, mildes Gleiten, faires Abo, gutes Gewissen. Venus ist das vollständigste System mit der besten Speziallösung – von 3-Klingen-Value über Swirl-Präzision und PRO-Luxus bis zur einzigen wirklich durchdachten Intimlinie.
Wenn du nur einen Rasierer kaufen willst und sensible Haut hast: Starte mit Estrid. Wenn du Problemzonen wie Knie, Bikini oder täglichen Zeitdruck hast: Starte mit Venus – und zwar genau mit der Linie, die zu deiner Zone passt, nicht mit irgendeinem Venus. Alles andere ist verschenkte Glätte.
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